Oscarprämiertes Drama "The Fighter" mit Christian Bale und Mark Wahlberg

The Fighter

Als Regisseur David O. Russell im Juli 2009 mit den Dreharbeiten an The Fighter begann, hatte Hauptdarsteller Mark Wahlberg bereits vier Jahre Training hinter sich – ein Blick in den Trailer (siehe unten) zeigt das Ergebnis – und Christian Bale hungerte dreißig Pfund herunter, um der Rolle des damals crackabhängigen Dicky Eklund gerecht zu werden.

Eklund ist der Halbbruder des späteren Boxweltmeisters Micky Ward, gespielt von Mark Wahlberg. Der Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, zeichnet Wards Weg in den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts nach.

Um dem Stoff gerecht zu werden, wurde teilweise an Originalschauplätzen gedreht. So entstand ein Teil des Films im Lowell West End Gym – dem Gym, in dem Ward seinerzeit trainierte und in dem noch heute geboxt wird.
Allzu lang wurde die Location allerdings nicht in Anspruch genommen, waren die Dreharbeiten zu The Fighter doch bereits nach 33 Drehtagen abgeschlossen.

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Angesichts der körperlichen Verfassung von Bale und Wahlberg könnte man annehmen, deren Gagen würden sämtliche Skalen sprengen – doch weit gefehlt. Während Wahlberg von Beginn an gänzlich auf Geld verzichtete, belief sich Bales Gehalt auf lediglich eine Viertel Million US-Dollar. Natürlich eine Stange Geld, aber führt man sich seinen Zustand vor Augen und weiß, dass er für The Dark Knight ein Jahr zuvor das vierzigfache an Gage erhielt, dann wirkt die Summe weit weniger exorbitant.

Bale war es übrigens auch, der David O. Russell als Regisseur vorschlug, nachdem Darren Aronofsky abgesagt hatte und sich stattdessen Black Swan widmete und auch Wahlbergs Wahl Martin Scorsese abgelehnte.

Immerhin wurde Christian Bale mit einem Oscar für die beste männliche Nebenrolle gewürdigt. Melissa Leo, die Wards Schwester Alice spielt, erhielt ebenfalls einen Academy Award of Merit als Beste Nebendarstellerin, für den auch Amy Adams als Charlene Fleming nominiert war. Darüber hinaus war The Fighter für die Beste Regie, das Beste Originaldrehbuch, den Besten Schnitt und als Bester Film im Rennen.

Der 116-minütige Film spielte an den Kinokassen knapp 130 Millionen US-Dollar ein, was dem Fünffachen des geschätzten Produktionsbudgets entspricht.

Ab dem 14. Oktober 2011 ist The Fighter sowohl auf DVD als auch auf Bluray erhältlich.

Originaltitel The Fighter
Studio Relativity Media, The Weinstein Company, Mandeville Films
Produktionsland USA
Erscheinungsjahr 2010
Altersfreigabe FSK 12
Laufzeit 116 Minuten (Quelle: IMDb)
Bewertungen
Stand: 31.10.2011
IMDb.com 8.0/10
OFDb.de 7.09/10
Amazon.de 4.5/5
Rotten Tomatoes 91%
Plot OFDb (Deutsch)
IMDb (Englisch)
Reviews IMDb (Englisch)
What The Movie (Englisch)
Snapshots What The Movie
   
DVD-Eigenschaften  
Sprachen DD 5.1: Deutsch und Englisch
Bildformat 2,35:1
Verpackung Keep Case
Wendecover Ja
Bonusmaterial • Audiokommentar mit Regisseur David O. Russell
• Interviews
• Making of
• Keeping the Faith
• Deleted Scenes
   
Bluray-Eigenschaften  
Sprachen DTS-HD MA 5.1: Deutsch und Englisch
Bildformat 2,35:1
Verpackung HD Keep Case
Wendecover Ja
Bonusmaterial • Audiokommentar mit Regisseur David O. Russell
• Interviews
• Making of
• Keeping the Faith
• Deleted Scenes

Trailer zum Film The Fighter

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